Folge 2: Rauchwolke

Shownotes

Folge 2: Rauchwolke

In dieser Folge blickt Michael auf seine berufliche Vergangenheit und das Familienunternehmen zurück, das sein Leben über viele Jahre geprägt hat. Er erzählt von hohen Erwartungen, Momenten des Erfolgs und den Brüchen, die seine Geschichte begleitet haben: Ein Brand zerstört das Unternehmen, es folgt der Wiederaufbau – und später die Insolvenz. Eine Folge über Verantwortung, Dankbarkeit, Verlust und Enttäuschung.

Die nächste Folge erscheint am 17.09.

Warum dieser Podcast?

Glücksspielsucht betrifft nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Partner:innen, Familien und Freundeskreise.

Mit „Ausgezockt“ möchten wir:

  • Betroffenen und Angehörigen eine Stimme geben,
  • Verständnis für die Dynamik von Glücksspielabhängigkeit schaffen,
  • über Risiken von Sportwetten aufklären und
  • Wege in Beratung und Selbsthilfe sichtbar machen.

Der Podcast richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle, die sich für Prävention und Aufklärung im Bereich Glücksspielsucht interessieren.

Hilfe & Beratung

  • Informations- und Beratungsangebote: www.ausgezockt.de
  • Kostenfreies Hilfetelefon Glücksspielsucht: 0800 077 66 11 (anonym und bundesweit)

Herausgeberin

Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW

Transkript anzeigen

00:00:44: Wir haben in Folge zwei aus unserem Podcast ausgezockt, es sucht umgefiltert.

00:00:48: Wir sprechen mit euch Mitbetroffenen.

00:00:51: In der letzten Folge haben wir eine kleine Vorstellung von Michaels Person erhalten und seinem Buch.

00:00:57: Und jetzt möchte ich gerne etwas mehr in die Familiengeschichte rein.

00:01:04: Erzähl gerne Michael wo bist du aufgewachsen?

00:01:06: Du hattest das schon eigentlich gesagt Freiburg, ne?

00:01:09: Geboren und aufgewachsen.

00:01:10: Genau!

00:01:11: Ich bin sozusagen wie man sagt Freiburger Bobbelle Und hab natürlich die ersten Jahre meines Lebens in Freiburg verbracht.

00:01:20: Bin dort im Kindergarten gewesen, der Schule gewesen und dann habe ich dort Abitur gemacht.

00:01:29: und dann war die Frage wie geht da der berufliche Ausbildungsweg weiter?

00:01:33: Weil wir hatten ja ein Familienunternehmen im Bereich der Fleisch- und Wurstproduktion.

00:01:39: Okay, deswegen ist deine Familie bekannt.

00:01:40: Du sagst das ja schon aus Folge eins?

00:01:42: Genau.

00:01:43: Das ist ein Unternehmen, was damals schon der dritten Generation geführt wurde.

00:01:48: und dann war natürlich auch so ein bisschen der Weg vorgezeichnet für meinen Bruder und für mich später ins Unternehmen einzusteigen.

00:01:56: Und dann war die Frage studieren... Ja aber ... auch eine berufliche Ausbildung, also eine Metzgerlehrer zu machen und dann ist klar... Wenn man das nicht gleich macht nach dem Studium machst du das nicht mehr.

00:02:09: Und in der Branche ist es eigentlich unerlässlich dass du natürlich das Handwerk kennst.

00:02:14: Sonst gehst du dort gnadenlos unter.

00:02:16: und dann habe ich nach dem Abitur ne Metzgarlehrerin gemacht.

00:02:21: Aber das war für dich auch kein Problem?

00:02:22: Ich meine, der Beruf ist ja auch nicht ohne.

00:02:25: Also so Fleisch zerhacken uns all das Blut aber da warst du okay!

00:02:30: Ja, also da kannst du dir jetzt ein bisschen mit meiner Freundin die Hand geben.

00:02:34: Mit dem Blut ist eigentlich so ein bisschen Märchen.

00:02:36: Also geschlachtet haben wir selber nicht und dann geht es um die Zerlegung und so was.

00:02:43: Da hast du mit Blut nichts mehr zu tun.

00:02:45: auch vielleicht um das einfach nur mal zu sagen wenn man grillt und da kommt noch ein bisschen Flüssigkeit raus.

00:02:49: Es ist kein Blut, es ist Fleischsaft aber das ist nur nebenbei.

00:02:54: Ja, natürlich hätte ich mich auch irgendwie gerne um die Metzgläre sozusagen gedrückt.

00:02:58: Das ist jetzt nichts was man so nach dem Abitur unbedingt anstreben.

00:03:02: Aber es war natürlich klar dass das wichtig ist und es ist auch eine super Erfahrung gewesen.

00:03:08: Auch wenn ich später nicht am Zellegetisch stehen muss.

00:03:11: aber man muss mal körperlich gearbeitet haben.

00:03:13: Man muss mal wissen wie die Abläufe sind Auch mal eben die Schweinehälfte, die die Gegend getragen haben.

00:03:19: Und so das tut schon gut in der Entwicklung.

00:03:21: also weil wir natürlich alle gut und behütet aufgewachsen sind und es ist schon einfach wichtig ist dass man auch mal weiß wie andere oder was andere tun und... Das hat mir nicht geschadet.

00:03:34: Das würde ich glaube ich kann man so sagen.

00:03:36: Und nach der Metzgaläre, also davor hatte ich noch Zivilings gemacht aber dann nach der metzgalere ging's dann zum Studium nach München mit meiner damaligen Freundin, späteren Frau und hab dort Betriebswirtschaftsstudier dann der LMU in München.

00:03:55: Und war natürlich eine tolle Zeit.

00:03:58: also München ist ne geniale Stadt es so ein bisschen wie Freiburg noch viel größer aber so von der vom Flair vom Wetter von der Affinität sozusagen so sagen wir mal so ein bißchen italienisch angehaucht.

00:04:10: bisschen war das natürlich eine ganz tolle zeit Auch wenn das Studium anspruchsvoll war, aber das hat auch funktioniert.

00:04:19: Und vor allem war es mal eine Zeit in der man so ein bisschen Selbstbestimmung gelernt hat und einfach auf eigene Beinen stehen gelernt hatte.

00:04:25: Wie

00:04:26: alt warst du damals?

00:04:28: Ich bin nach München zweitausend, da war ich dann zweiundzwanzig oder ein zwanzig-zweiundzwantzig.

00:04:35: Und ab dort studiert bis zu zweitausendfünf.

00:04:40: Wir hätten uns dann gut auf vorstellen können in München noch ein bisschen zu bleiben.

00:04:45: meine Freundin, die hat VWL studiert.

00:04:49: Die ist einfach ein Überflieger bei solchen Dingen und hätte natürlich auch überall vor den Top gefunden und hatten super Abschluss gemacht.

00:04:58: Und dann war es natürlich einer irgendwo so, dass das Familienunternehmen gewisse Grufen hat.

00:05:06: Und als Beschleuniger war es eigentlich direkt ... Es ist ja manchmal im Leben Es ist komisch, dass Dinge immer genauso zu gewissen Zeiten passieren.

00:05:14: Und da war es dann eben so, dass mein Vater der gesundheitlich ohnehin angeschlagen war direkt nach dem Studium Ende ins Koma gefallen ist.

00:05:22: Er hatte Lungenentzündung, die er irgendwie verschleppt hat und ist dann in das Koma gefallen.

00:05:27: Und es war völlig unklar sogar eher wahrscheinlich, dass er gar nicht mehr aufwacht.

00:05:33: Und dann war die Frage beantwortet ob man noch sich sozusagen die Hörner irgendwo anders abstoßen kann, wobei das für meine Entwicklung mit Sicherheit sehr gut gewesen wäre noch mal irgendwo anders reinschauen zu können.

00:05:44: Einfach zu sehen wie machen andere das eigene Erfahrungen macht und eigene Ideen entwickeln?

00:05:49: Ja, es war bei dir natürlich sehr eingegrenzt dadurch dass du ja schon ein Weg bekommen hast.

00:05:54: Genau!

00:05:54: Und dass irgendwie auch für dich klar den Weg gehe.

00:05:56: ich würdest du heute sagen Ich wär auch einen anderen gegangen.

00:06:00: Es hätten mich auch andere Dinge interessiert?

00:06:04: mir andere Dinge vorstellen können, sprich wenn es den Betrieb nicht gegeben hätte.

00:06:07: Hätte ich sicherlich auch andere Dinge gehabt die mich interessiert hätten.

00:06:12: aber es ist jetzt auch kein Fluch wenn man Unternehmen hat in das man einsteigen darf.

00:06:16: also das ist natürlich eigentlich ein Privileg Aber Ich hatte schon auch andere dinge gehabt, die mich interessiert hätten.

00:06:24: Also ein Beispiel nur so aus Neugierde?

00:06:27: Das ist jetzt völlig gesponnen weil da mir weder die Ausbildung alles natürlich gefehlt aber ich war damals hätte auch irgendwie gerne Video-Schnitt oder Special Effects toll gefunden.

00:06:37: Sehr kreativer Job!

00:06:38: Ja.

00:06:39: und aber auch einfach in andere Branchen gucken oder in anderen Unternehmen verbunden mit der Stadt Freiburg.

00:06:48: Ganz tolle Stadt und ich lieb sie, aber es ist natürlich im Verhältnis zur München eine kleine Stadt.

00:06:53: Und sehr eng und sehr ...

00:06:56: familiär also einfähigend.

00:06:57: Ein Dorf ist jetzt natürlich Falt, aber so gefühlt ist Freiburg ein bisschen in den Dorf.

00:07:04: Ja klar wenn eure Familie bekannt war dann ist man ja auch schon, ich sag mal ein bekanntes Gesicht nicht ganz anonym unterwegs um sich mal auszuprobieren.

00:07:13: Das ist so.

00:07:14: Wenn ich jetzt im Falle auf die Straße gehe, treffe ich immer jemanden der mich kennt und das ist einerseits natürlich schön andererseits manchmal denkt man auch also war damals auch schön Und zudem habe ich natürlich so immer ein bisschen mitbekommen dass die Branche einfach nicht so einfach war und das kriegt man natürlich zu wenig mit wenn man nicht in den Betrieb arbeitet.

00:07:33: Also die Metzgerbranche?

00:07:34: Genau die Fleisch- und Wurstbranche

00:07:36: Wurscht.

00:07:38: Ja, einfach um es zu erklären wie alles war ein Produktionsbetrieb der bundesweit und auch in Frankreich geliefert hat große Handelsketten beliefert hatte weiß keine einen Filial Betrieb oder so.

00:07:50: Und ich habe natürlich von meinem Vater immer nur so bruchstückhaft er hat nicht viel darüber geredet schon gar nicht wenn's irgendwie enger war aber mitbekommen dass das eine harte Branche ist und da das nicht immer nur sozusagen nach oben läuft obwohl es uns immer gut ging.

00:08:06: Aber da wurde wenig drüber gesprochen.

00:08:09: Und ja, aber dann wurde die Entscheidung mir sozusagen doppelt in Sinne abgenommen.

00:08:14: Zum einen mein Vater immer gesagt nach dem Studium kommst du aber und als er dann zum Studium rum war einfach keine Frage mehr.

00:08:19: Da musst du natürlich kommen.

00:08:23: Dann war ich erst mal in Freiburg oder wir wieder in Freiberg und du weißt nicht so richtig.

00:08:29: Du kommst ja nicht vom Studium und kannst ein Betrieb führen.

00:08:31: das ist utopisch.

00:08:33: also du musst dir erstmal Abläufe kennenlernen, Personen kennenlern, Kunden kennenleren, Lieferanten kennenlaren ganz viel.

00:08:41: Und diese Einarbeitung ist die Einführungsphase, die hatte ich nicht.

00:08:45: Weil dein Papa da schon einfach gar nichts mehr in Betrieb war?

00:08:49: Der war im Koma und später hat er es dann Gott sei Dank wieder aufgewacht tatsächlich gegen alle Unkenrufe der Ärzte und er war dann auch so dass er sich dann irgendwann auch halbtodern irgendwann wieder in den Betrieb gekämpft hat weil er einfach das war sein Leben Die Arbeit war das eine und alles für ihn.

00:09:07: Aber es gab dann nicht die Möglichkeit, mich da langsam ranzuführen sozusagen.

00:09:12: Und dann war er auch nicht der Beste darin klare Strukturen zu schaffen, klare Entscheidungswege zu schaffen und sich auch daran zu halten.

00:09:20: Das heißt ich habe dann zwar Aufgaben übernommen aber wenn er dann gemeint hat, er kann's besser oder jemand zu ihm gekommen ist, dann hatte er auch dann einfach quer entschieden Am Anfang zu einer ziemlichen Frustration bei mir geführt, weil ich erstmal den Platz im Unternehmen in dem sie nicht so hatte.

00:09:40: Plus das Know-how nicht hatte und da habe ich dann lange gebraucht erst mal sozusagen meine Aufgabe meinen Platz zu finden.

00:09:47: also das war nicht der beste Einstieg sozusagen gar nicht von der Kompetenz sich.

00:09:53: natürlich war ich sozusagen Chefs höher geworden aber Du musst ja auch überzeugt davon sein, was du machst.

00:10:01: Und du musst ein Gefühl dafür haben, dass du es richtig machst.

00:10:03: und da wäre natürlich gut gewesen quasi einen Mentor zu haben, der zwei drei Jahre die Dinge zeigt.

00:10:10: und dann kristallisieren sich die Aufgabengebiete heraus und man schafft Strukturen und die sich dann alle halten.

00:10:17: und das war eben so nicht direkt der Fall.

00:10:20: Ja klar!

00:10:21: Es sprung ins kalte Wasser... ...und wo war dein Bruder?

00:10:31: War er schon an Bord?

00:10:33: Ja, mein Bruder ist älter als ich.

00:10:35: Der war davor schon ein Unternehmen, hat sich dann aber beruflich noch mal in eine andere Richtung entschieden und ist auch später wieder zurückgekommen.

00:10:43: Das war so'n bisschen ... ja, auch ein bisschen unsteht sozusagen.

00:10:48: Aber das lag viel an meinem Vater mit dem es einfach ... der war ein Alphatier und hat einfach so wie's bei mir auch war eben ohne dass er irgendwas Böses oder nicht gegönnt hat.

00:10:59: Er war das einfach nicht gewohnt jemanden fragen zu müssen Wie macht man das oder wie machst du das?

00:11:05: Oder du hast es entschieden, sondern er war einfach gewohnt als patriarch.

00:11:09: Die Dinge zu entscheiden.

00:11:10: und er hat auch würde ich sagen und dass ist was, was ich später realisiert habe und was Ich heute anders kennengelernt habe bei anderen Unternehmern Und leider auch vielleicht von ihm ein bisschen übernommen haben ist zu schnell zu entscheiden sich nicht Zeit zu lassen für die wichtigen Fragen noch mal zu überlegen.

00:11:30: Es hat immer unter Zeitdruck zu sagen, das muss erledigt werden und viele Entscheidungen brauchen einfach auch mal ein Überlegen oder einen Innerhalten oder Alternativen abwägen.

00:11:39: Und da war er nicht ... Das war nicht so seine Art.

00:11:43: Ja.

00:11:45: Vielen Dank!

00:11:47: Wie kann ich mir das so vorstellen?

00:11:49: Wie habt ihr gelebt?

00:11:50: Also wie war das Familiengeschehen?

00:11:53: Du sagst es ja dort ist ein Bruder oder hast du einen Bruder?

00:11:56: Wunderschwestern

00:11:57: Und eine Schwester, die ist auch noch da.

00:11:59: Ist sie dann jünger?

00:12:01: Ich bin der Jüngste und meine Schwester ist dazwischen.

00:12:03: Und ist sie auch im Unternehmen gelandet?

00:12:05: Nein, die hat Architektur studiert und ist sehr kreativ.

00:12:09: Was Architek-Tour in Architektor anbelangt... ...und war nicht im Unternehmen tätig.

00:12:16: Ah okay!

00:12:18: Dann erzähl erst mal gerne wie habt ihr denn so gewohnt in einem Haus?

00:12:22: Du meinst

00:12:23: alle zusammen?

00:12:24: Vorher oder zu der Zeit?

00:12:25: Zu

00:12:25: der Zeit

00:12:26: Also zu der Zeit.

00:12:27: meine Eltern in ihrem Haus und ich hatte mit meiner Freundin eine schöne Wohnung hier in Innenstadt.

00:12:31: Wir hatten ne Wohnung gemietet direkt sozusagen absolut zentral, in der absoluten Fußgängerzone weil wir gesagt haben wenn wir schon aus München zurückkommen müssen dann wenigstens dahin wo es pulsiert, wo das Leben irgendwo spielt Und... Das hat natürlich Vor-Nachteile Lautstärke Hitze und so weiter.

00:12:49: aber wir wollten halt irgendwo da am Puls sein sozusagen und das war auch super Und ging uns zu der Zeit auch gut, hat uns an nichts gefehlt.

00:12:59: So hat man versucht in die Situation reinzukommen und wie gerade ist es natürlich nicht dass ich das jetzt so anhört?

00:13:05: Der arme Muster und so... Es ist ein bisschen von beidem gewesen also du hattest vielleicht andere Ideen.

00:13:12: aber es ist auch im Privileg natürlich in Betrieb zu kommen wo du gleich Chef bist und wo du Entscheidungen treffen kannst ja und dir nicht irgendwo einen Arbeitnehmer bist der sich möglicherweise erst mal von ganz unten nach oben arbeiten muss, hat natürlich alles seine Vor- und Nachteil.

00:13:27: Aber es ist jetzt nicht so dass es mir was ausgemacht hat ins Unternehmen zu kommen.

00:13:32: aber ich hätte alternative Wege gehabt oder mir vorstellen können zumindest.

00:13:38: Aber das war schon eine freie Entscheidung zu sagen, ich gehe ins Unternehmen weil ich einfach schätze, dass es möglich ist?

00:13:46: Oder würdest du sagen, Weil ich hatte gerade auch die Idee, gut wenn deinem Bruder sich etwas ausprobiert hat.

00:13:54: Deine Schwester ist ganz woanders hin und dann war der Druck bei dir okay du oder niemand?

00:13:59: Ist so!

00:13:59: Also das stimmt

00:14:01: so wie du sagst.

00:14:02: Wenn ich jetzt zu meinem Vater gesagt habe ich komme nicht da wäre für ihn eine Welt zusammengebrochen.

00:14:05: Ja

00:14:05: weil es war ja sein Leben also schon viel emotionaler Druck dahinter.

00:14:09: Genau also es ist so ein bisschen von beidem.

00:14:12: Die Entscheidung war jetzt nicht ganz frei dafür sozusagen verantwortlich gefühlt oder der Weg war vorgezeichnet.

00:14:21: Es hätte mir niemand mich zwingen können, aber natürlich war so ein gewisser unterschwelliger Druck wahr da.

00:14:25: Du bist jetzt die Letzte!

00:14:27: Schon so ein Auftrag.

00:14:29: Einer, im Positiven gemeint einer muss.

00:14:33: und also mein Vater hätte es nicht verstanden wenn ich gesagt hätte ich mache jetzt irgendwie in München keine Ahnung irgendwas ganz anderes.

00:14:41: Das wäre sicherlich nicht so die Diskussion wäre nicht ganz einfach gewesen aber die hat sich eigentlich von schon früher eigentlich nicht gestellt.

00:14:47: der Weg war mehr oder weniger vorgezeichnet und mich habe mich nicht dagegen gewährt Und es ist auch immer gut gefunden.

00:14:56: Aber dann zum Studienende, da war's dann so, da hab ich gedacht, naja, man könnte auch ein schönes Leben in München haben und irgendwie nicht ganz nahe an der Familie und so weiter.

00:15:07: Und das ja eben schon angesprochen, dass aber Problematiken theoretisch erst mal gar nicht so das Thema waren?

00:15:14: Das sind Erinnerungen, wir sind gut und behütet aufgewachsen.

00:15:17: Und dass es Probleme gab in der Branche haben wir so gar nicht mitbekommen.

00:15:20: aber als du dann jetzt selber im Unternehmen warst, war das für dich transparenter, dass es eben auch wirtschaftlich schwierig ist sich da so durchzukämpfen?

00:15:28: Ja klar kriegst du das mit.

00:15:30: ich habe natürlich die Zahlen gesehen und die Abläufe mit bekommen.

00:15:36: Ich glaube, dass da auch so ein bisschen der erste Ansatz der Gründe, die zur Spielsucht geführt haben liegt.

00:15:44: Dass man als Jugendlicher nur so diffuse Dinge mitbekommt, die aber irgendwo bei mir immer ein bisschen ungutes Gefühl erzeugt haben, was dann später sich in Verlustängste manifestiert hat.

00:15:56: Hast du einen Beispiel gerade im Kopf?

00:15:59: Ja, mein Vater hat eben ja nicht gesprochen in dem Sinne.

00:16:03: Aber man war dann mal mitbekommen dass plötzlich mal irgendwas verkauft werden musste oder das irgendwie Geld benötigt wurde.

00:16:10: und da aber natürlich erzählst du jetzt nicht... also in den fünfzehn-sechzehnjährigen jetzt nicht warum und wie und was, aber man kriegt es ja ein bisschen mit und das hat so bei mir immer so ein bisschen ausgelöst.

00:16:24: schwierig und ob dann der Lebensstandard, den man führt.

00:16:27: Ob der dann so immer aufrechterhaltbar ist oder immer richtig ist?

00:16:32: Aber das ist natürlich zu viel für jemand in dem Alter sozusagen.

00:16:36: Und mein Vater war eben nicht der, der dann Dinge erklärt hat sondern er hat gemacht.

00:16:42: Als ich dann im Unternehmen war habe ich natürlich mitbekommen wie sind die Zahlen?

00:16:46: Wie sind die Kundenstrukturen?

00:16:50: Und dann verspürst du natürlich einen ganz anderen Druck, wenn du da mit verantwortlich bist und in dem Boot mittrinsitzt.

00:16:57: Das ist ganz klar.

00:16:58: Würdest du auch sagen dass das quasi Druck gemacht hat im Sinne von okay hier muss man wirklich gute Entscheidungen treffen damit es dem Unternehmen wirtschaftlich gut geht?

00:17:10: Es hat ja sehr viel Verantwortung und irgendwie jede Entscheidung ist dann zu schwer vom Gewicht.

00:17:16: oder würdest du sagen kein Problem, Dinge zu entscheiden.

00:17:23: Also ich wusste natürlich das Entscheidungen dazugehören und ich bin auch jemand der Entscheidungen treffen kann.

00:17:30: Damals war es mehr so.

00:17:31: mir hat die Grundlage für die Frage was ist jetzt die richtige Entscheidung?

00:17:35: Was ist die richtige Vorgehensweise?

00:17:38: Hat mir noch ein bisschen gefehlt Und auch die nötige Härte hat vielleicht noch gefehlet weil du musst natürlich bei Entscheidungen auch immer harte Fälle berücksichtigen oder vielleicht Personalentscheidungen treffen, die man nicht gerne trifft.

00:17:52: Und ich war noch zu weit weg von den Kunden der Kundenbeziehung und den Lieferbeziehungen.

00:17:58: Das muss man einfach alles erst mal mit bekommen haben in gewisser Zeit.

00:18:04: Geschäft schwierig sein kann und dass man Entscheidungen treffen muss, das war mir klar.

00:18:07: Und es muss ja jeder, der ein Geschäft führt also das ist nichts Besonderes in dem Sinn

00:18:11: Ja klar.

00:18:12: aber weil du ja sagtest Du bist ja mit so einem Sender gewissen Unsicherheit reingegangen, du bist frisch aus dem Studium gekommen und hattest ja auch keine Ahnung was da jetzt Phase ist und Da stell ich mir das total schwer vor so wichtige Entscheidungen zu treffen mit so nem mulmigen Gefühl Aber irgendwie musst du was entscheiden du bist das plötzlich Geschäftsführer.

00:18:30: deswegen habe ich gerade gedacht stelle ich mir auch sehr Anspruchsvoll vor, plötzlich so viel Gewicht zu tragen.

00:18:38: Ja und genau das ist.

00:18:39: am Anfang habe ich dann wahrscheinlich zu viele noch meinen Vater überlasten.

00:18:43: Ich hab gesagt dann mach du oder wir machen es halt so weil man da eben rein wachsen muss.

00:18:47: Und ich kann dir nachher noch ein Beispiel erzählen von einer sehr wichtigen Entscheidung wo ich andere Meinung war aber michs noch nicht getraut habe in der Situation sozusagen mein vater zu bestimmen oder da irgendwie... Es hat sich so angefühlt wie bloßstellen.

00:19:03: dann Heute sehe ich viele Dinge ganz anders.

00:19:08: Und heute habe ich auch ein anderes Erfahrungsschatz, ein anderes Wissen und auch eine andere innere Stärke.

00:19:12: aber die musste sich damals erst entwickeln.

00:19:18: Wenn es jetzt dann teilweise auch um Neubauentscheidungen oder um Investitionsentscheiden oder um die Frage setzt man auf den Kunden mit welcher Expertise hätte ich da?

00:19:31: Ich weiß es besser.

00:19:33: Das war noch zu früh, das war zu schnell und ich hätte mir damals jemanden gewünscht, der wie ein Mentor eben sagt was auf die und die Probleme?

00:19:41: Wir haben die alternativen... Wie wollen wir das machen?

00:19:46: So hat das aber nicht stattgefunden.

00:19:49: Und wie war denn stattdessen die Kommunikation?

00:19:52: Ja, es wurde wenig eben kommuniziert und wird eher gemacht.

00:19:56: Und dann auch in Bereichen die ich dann übernommen habe wenn dann ein Mitarbeiter zu meinem Vater gegangen ist.

00:20:01: Ich mache das Beispiel, ich hab dann das Marketing übernomen und das Foliendesign und solche Sachen.

00:20:07: Dann kennst du ja den Fall auch, wenn dann der Mitarbeiter das nicht passt, dann geht er zum anderen und sagt wie findest du's?

00:20:13: Nein!

00:20:13: Das machen wir anders und so... Und das war natürlich am Anfang schwierig weil er dann die Grenzen noch nicht eingehalten hat.

00:20:21: Und jeder hat ja verschiedene Stärken, die er einbringen kann.

00:20:24: und bei mir ist es denke ich das Kreative, das Kommunikative auch gewissermaßen eine Motivation zu bringen.

00:20:32: Auch im Vertrieb, im Einkauf.

00:20:34: Und mein Vater war ganz zahlenaffin und könnte heute noch alles im Kopf ausrechnen.

00:20:39: wo heute nicht mal mehr ein Taschner oder einen JetGPT genutzt wird War bei es nicht so kreativ und nicht so auf optische Dinge oder so vielleicht.

00:20:49: Oder nicht immer, nicht so modern in allen Bereichen.

00:20:51: Und

00:20:51: auch im sozialen Kontakt scheint er auch Defizite gehabt zu haben, wenn ich das mal zusammenfassen darf?

00:20:57: Weil er ja gar nicht so richtig im Gespräch war, sondern er hat

00:21:01: ja entschieden... Ja, defizite will ich jetzt nicht sagen aber eine andere Art.

00:21:08: Also eher die eben diese Art.

00:21:10: Ich mache das schnell Also der Schreibtisch muss am Abend leer sein und ich habe in den letzten zehn, fünfzehn Jahren eben auch viele Unternehmer kennengelernt die unter größten Druck sagen.

00:21:20: Ich muss mir das jetzt erstmal überlegen und bei uns wäre es nicht möglich gewesen wenn es irgendwie ein Kundedruck gemacht hat dann wurde sofort alles stehen und liegen gelassen und wird ohne drüber nachzudenken.

00:21:31: ist das überhaupt sinnvoll oder richtig?

00:21:35: Ein anderer Stil Und das ging für mich dann erst mal zu schnell sozusagen, weil du bist zwar in dem Unternehmen.

00:21:43: Du hast auch die Position als Geschäftsführer, hast gewissermaßen Entscheidungskompetenz aber du musst es von innen heraus ausstrahlen und das hat einfach gedauert.

00:21:54: Ja und wenn man jetzt in der Unternehmensgeschichte weitergeht gab's dann wie immer so ist eine gute Jahre schlechtere jahre.

00:22:03: Dann im Jahr?

00:22:08: Ende des Jahres, im Ende November der Betrieb abgebrannt.

00:22:13: Also das war wirklich ein ganz einschneidendes Ereignis und ich glaube Freiburg ist der größte Brand der Nachgießgeschichte.

00:22:23: Und das hat natürlich dann alles verändert sozusagen.

00:22:28: Ich erinnere mich noch genau wie ich mit meiner damals noch Freundin auf dem Sofa saß.

00:22:34: es waren Samstagmorgen und dann rief die Hausmeisterin an und sagt, es brennt.

00:22:40: Und dann haben wir gedacht der Fahrrad-Schuppen brennend.

00:22:43: also sie hat nicht gesagt er Betrieb brennen Sie hat nicht gesagt.

00:22:46: und dann im ersten Gedanke war Schau mal und natürlich fährst du hin ist ja klar.

00:22:52: und dann fährste von Wir hier in Freiburg über die Güterbahnhof Brücke und dann siehst Du eine Rauchwolke die wirklich schon überall zu sehen waren.

00:22:59: Dann war die Schockstarre weil Du wusstest da richtig was passiert Und von einer Sekunde auf die andere ist der Arbeitsplatz, der Betrieb.

00:23:07: Die Produktionsstätte weg und du hast nichts mehr, wo du hingehen kannst und stehst vor einer Herausforderung, die keiner kannte, die keine jemals einkalkuliert hat.

00:23:18: Dann war natürlich die Frage was machen wir jetzt?

00:23:22: Es war klar, irgendeinerweise eine Versicherung besteht für so einen Schadensfall.

00:23:26: Für meinen Vater, der hat schon direkt vor dem brennenden Betrieb ein Interview gegeben.

00:23:31: für den Zeichner seit wir bauen wieder auf Und ich kann das auch total verstehen, mit einem Familienunternehmen ist was anderes als ein normaler Arbeitsplatz.

00:23:40: Du bist verbunden mit allem – auch v.a.

00:23:43: mit den Familien, mit den Menschen und mit den Mitarbeitern.

00:23:47: Mit dem Kunden, mit dem Produkten... Kannst nicht einfach sagen es mir egal oder... Sondern da ist man natürlich ... Du nimmst alles mit nach Hause, du nimm's am Wochenende.

00:23:58: Ist einfach eine ganz andere Beziehung.

00:24:00: und gerade wenn es dein Lebenswerk ist und dein Leben da quasi drin verbracht hast ... Und dann natürlich auch in dem ersten Schock ist ja okay, wenn man erst mal ein bisschen

00:24:10: Zeit braucht?

00:24:11: Ja, aber auch etwas Zuversicht verbreitet.

00:24:15: Das Wichtigste war, dass niemand zu schaden kam.

00:24:17: Es war richtig glücklich, dass das an einem Samstag passiert ist, wo keine Produktionen lief.

00:24:22: Dann kam die Frage relativ schnell wie Wie geht es weiter?

00:24:25: Und dann ist es so, dass du eine Versicherung hast für den Sachschaden und du hast ne Versicherung von dem Betriebsausfall.

00:24:32: Die eine gewisse Zeit bei uns waren's nicht noch richtig weiß, vierundzwanzig Monate sozusagen die Betriebskosten übernimmt natürlich mit einer Deckelung der Summe

00:24:42: usw.,

00:24:43: aber grundsätzlich versichert.

00:24:46: Und relativ schnell kommt dann der Versicherer auf dich zu Sachverständige für alle Bereiche, sowohl einmal vom Versicherer und von unserer Seite zur Schadenermittlung.

00:24:59: So eine Überlegung wie hält mein Betrieb aufrecht?

00:25:01: Und da gab es dann ich weiß nicht mehr zwei drei Tage nach dem Brand die erste Sitzung.

00:25:07: Und dann hat der Vorsitzende der Versicherung gesagt das gibt zwei Optionen den Betrieb wieder aufzubauen oder eben auch nicht aufzubauern.

00:25:14: Also einen zweiten Fall hätte es dann auch in Entschädigung gegeben, die dann halt Nachabzug aller Kosten soweit an die Familie gegangen wäre.

00:25:24: Und dann sagt mein Vater, brauche man gar nicht drüber reden wir bauen wieder auf.

00:25:27: und da war bei mir der Punkt.

00:25:29: ich hätte halt zumindest gerne gewusst zwischen welchen Alternativen entscheide ich mich.

00:25:33: und ich will gar nicht sagen dass sich anders entschieden hätte oder das die Entscheidung völlig falsch war.

00:25:38: aber es war falsch zu entscheiden ohne so wissen welche Optionen liegen denn auf dem Tisch.

00:25:44: und auch ist hat auch keinerlei Risikoabwägung stattgefunden.

00:25:50: was bedeutet er brandt denn jetzt eigentlich für das Unternehmen.

00:25:53: Weil wir hatten nur eine Produktionsstätte.

00:25:56: und wenn du dann Jahre vom Markt weg bist, was bedeutet es eigentlich?

00:26:01: Was kann da passieren?

00:26:03: Da gibt's natürlich eine Idealvorstellung.

00:26:05: alle sagen Wenn Du wieder da bist geht alles weiter.

00:26:08: aber es kann auch genau das Gegenteil passieren Und ich hätte mir zumindest gerne angehört.

00:26:13: was ist denn die Alternative?

00:26:14: zwei und dann miteinander entschieden und er hat gesagt brauche man nicht anhören Variante eins.

00:26:22: Und ich habe mich dann eben nicht getraut, Ihnen in dieser Runde ... Ich sage jetzt aber meinen Film bloßzustellen.

00:26:28: Ich hatte nicht diese innere Stärke zu sagen, nee-nee also ich will es wissen, bereue ich bis heute weil das einfach eine einschneidende Weggabelung war.

00:26:39: Absolut!

00:26:41: Und du sagtest ja auch natürlich als selbstständige Person und dein Vater hat den Laden aufgebaut, so wie ich das verstanden habe.

00:26:47: Er ist emotional und die auch wahrscheinlich mit sehr viel Zeit in Weste reingegangen?

00:26:51: Was würdest Du sagen, wie viele war Dein Papa, ich sag mal Geschäftsführer und wieviel privater Papa?

00:27:00: Ja also er hat schon hauptsächlich gearbeitet.

00:27:04: Er hat sich punktuell oder eine Dinge natürlich auch Zeit für uns genommen und wir haben auch Dinge unternommen aber er war eigentlich voll blut.

00:27:10: Unternehmer.

00:27:12: Also das heißt auch am Wochenende und Abends wird auch noch mal, wenn was ist nachgeschaut oder da.

00:27:16: das Handy ist immer an.

00:27:18: Händi hatte er jetzt nicht so?

00:27:19: Das war noch ein bisschen... also es gab zwei Handys, aber das Technikappin war er nicht.

00:27:24: Zum Glück vielleicht!

00:27:25: Hat

00:27:26: alles von Hand geschrieben.

00:27:28: Nee, aber er hat natürlich immer lange gearbeitet.

00:27:31: Am Wochenende war er auch im Büro Und hat da seinen Lebensinhalt doch sehr stark gesehen und war natürlich wahnsinnig verbunden mit dem Unternehmen.

00:27:39: Ich verstehe auch die Reaktionen, mir liegen die Mitarbeiter ja auch am Herzen und ich weiß, dass der Familien dahintersteckt und dann einfach zu sagen wir bauen nicht mehr auf alle Leute stehen ohne Dopter uns geht es am Ende.

00:27:51: gut ist natürlich eine schwierige Entscheidung aber du musst im Leben bei solchen Entscheidungen zumindest wissen worüber entscheide ich denn?

00:27:59: Und auch vielleicht mal Entscheidungen treffen die für dich getroffen wird.

00:28:05: Ja, aber ich kann mir vorstellen

00:28:06: ... So war ich nicht erzogen und so war nicht seine Denkweise.

00:28:09: Gar nicht.

00:28:10: Deswegen hat sich diese Frage für ihn gar nicht gestellt.

00:28:13: Ich hätte zumindest wissen müssen mal erkunden bei anderen, denen es passiert ist ja, welche Schwierigkeiten seid ihr denn getroffen?

00:28:22: Oder wie ist das dann bei euch gelungen?

00:28:24: oder wie ist es bei euch weitergegangen?

00:28:27: Es sind eigentlich Dinge die du vorher einmal abprüfen musst, wenn du eine wichtige Entscheidung triffst.

00:28:30: Aber das war einfach emotional entschieden.

00:28:34: Dann wurde so das Projekt, dass Wiederaufbau ist in Ankunft genommen.

00:28:39: Wir haben dann sofort die Aufgaben ganz grob verteilt.

00:28:42: Also mein Vater hat sich um alles gekümmert was Warenlieferungen Aufrechthaltung der Produktion auch Schadensabwicklung betroffen hat und mein Thema war der Neubau von Anfang an Und das war dann ein bisschen der Wendepunkt.

00:28:58: ich hatte eine Aufgabe Eine eigene Aufgabe eine große Aufgabe.

00:29:02: Ich wusste da redet mir jetzt auch keiner rein, weil es gar nicht möglich gewesen wäre.

00:29:06: Wir hätten gar nicht die Zeit gehabt uns im Prinzip abzustimmen oder reinzufuschen sondern es war so viel zu tun.

00:29:12: wirklich twenty four seven anderthalb Jahre lang

00:29:15: bist du quasi auch somit rein gerutscht in Sinne von auch am wocheneinander arbeiten und immer überstunden und eigentlich immer erreichbar sein?

00:29:21: Ja ja natürlich Du warst

00:29:22: sofort voll all-in

00:29:24: Da bist du all-In.

00:29:24: also das geht gar nicht anders und das macht dir auch ist erfüllt.

00:29:27: auch ich sage mal ich arbeite gerne und eine Aufgabe zu haben so ne Aufgabe ist toll.

00:29:34: verwirklichen, aber es war natürlich auch... Du musst das halt so gut wie alles richtig machen.

00:29:39: Niemand macht alles richtig, aber wir hatten keinen finanziellen Background für große Fehler oder für große Zeitverluste oder irgendwas.

00:29:46: Also mir schon bewusst, dass muss funktionieren und ich funktioniere eigentlich am besten unter einem gewissen Druck.

00:29:54: Ich kann unter Druck gut arbeiten, ich bin auch relativ effizient.

00:29:57: also ich brauche jetzt nicht für alles ewig lang oder weg alles hundertmal ab Das geht dann da auch gar nicht mehr.

00:30:07: Aber das war für mich so ein bisschen der Wendepunkt in meiner beruflichen Leben, weil ich da einfach voll all-in war wie du gesagt hast.

00:30:15: und natürlich macht es auch Spaß wenn du mal die Tragödie ausblendest und sagst das geht irgendwie weiter so einen Betrieb zu planen mit allem drum und dran.

00:30:24: Da geht es ja ums Gebäude, da geht's um die Technik, da ist um Maschinen... da geht es um die Frage was will ich in Zukunft produzieren?

00:30:31: Welche Kunden möchte ich beliefern?

00:30:32: Was brauche ich dafür für Strukturen?

00:30:34: Welchen Personen sind beteiligt?

00:30:36: Welcher Mitarbeiter bin ich mit

00:30:37: ein?".

00:30:38: Und das hat natürlich auch dazu geführt dass mich die Mitarbeiter ganz anders wahrgenommen haben und auch die Beziehungen anders gewachsen sind.

00:30:47: Ich habe mir dann teilweise auch schon ein bisschen vorher aber dann auch Mitarbeiter neu eingestellt Und das wurde dann immer mehr zu meinem, wie es natürlich so ist.

00:30:57: Mein Umfeld, der Respekt war ein anderer... Also an sich eine tolle Aufgabe umzuwachsen.

00:31:03: Natürlich eine sehr spezielle, sehr heftige Kur sozusagen aber es war in gewisser Weise ein bisschen das was ich gebraucht habe.

00:31:13: Die Abnahbelung hat dadurch einfach ganz schnell stattgefunden.

00:31:17: Ja, sehr gut vorstellen vor allem wenn du dann selber Leute einstellst und sie dich ja aus dem Vorderes Geschäftsführer so kennenlernen sind ja auch wahrscheinlich andere Typ-Menschen gewesen die du dir vielleicht aussuchst als dein Papa.

00:31:28: Und da muss ich ja auch keiner mehr umstellen auf eine neue Person in der Geschäftsleitung.

00:31:33: Genau

00:31:34: und Du wirst auch immer anders wahrgenommen Wenn du dann eben Entscheidungen triffst die auch Bestand haben Ohne das noch irgendeiner sagt, ne lasst er mal reden da.

00:31:40: Das machen wir anders, wie wir es immer gemacht haben und dann haben wir den Betrieb geplant, haben auch Glück gehabt dass wir wirklich super Architekten gefunden haben der solche Dinge schon erlebt hat und solche Betriebe regelmäßig plant und stand natürlich unter der Beobachtung der Banken die immer genau wissen wollten wie's weitergeht und zwar eben auch klar wir kriegen jetzt nicht von den Banken nochmal zehn Millionen, wenn es einfach halt den Rahmen sprengt.

00:32:07: Du musst das Budget einhalten und da bin ich stolz drauf dass sowohl am Ende zeitlich als auch vom Budget wirklich auf den E-Punkt geklappt hat.

00:32:17: Ich glaube da kann ich sagen gibt's wenig Bauprojekte die so genau das alles getroffen haben und das dann natürlich noch unter dem immensen Zeitdruck dass man die Zeit Die man nicht am Markt ist so kurz wie möglich halten musste.

00:32:29: Also es war natürlich alles sozusagen wirklich dann auf Kante genäht, aber der Betrieb war nachher richtig toll und war in die Zukunft gerichtet.

00:32:38: Und waren mit großen Erwartungen und auch Hoffnungen verbunden.

00:32:43: Ja, und auch Kompetenz

00:32:45: erleben oder?

00:32:47: Und das war mein Betrieb!

00:32:50: Das war dein Baby?

00:32:51: Genau, der Unterschied vorher war auch mein.

00:32:53: Aber es hat jemand meinen Vater aufgebaut und du kommst dann da rein.

00:32:56: Und das war jetzt mein Baby sozusagen ja ein ganz großes Baby dazu.

00:32:59: Ja,

00:33:00: und dass ist natürlich auch vom emotionalen Wert vielleicht noch mal besser nachvollziehbar wie so man an einem solchen Unternehmen doch so hängt.

00:33:08: Ja klar, das ist so.

00:33:09: Ich

00:33:09: bin bereit, das abzugeben weil es abbrennt.

00:33:12: Also kann ich wirklich gut verstehen, dass deinen Papa so vorgesagt hat... Ne!

00:33:15: Ich habe so viel investiert, dass das gar keine Option da irgendwas stehen zu lassen und das Geld zu nehmen, alles ist fein.

00:33:23: Ich rechne ihm das eigentlich auch hoch an, dass man sagt... Man hat Verantwortung in schlechten Zeiten und dass man auch an sich glaubt oder an das Unternehmen glaubt.

00:33:33: Das Einzige was ich eben kritisiere ist, dass es sich nicht vorher angehört hat.

00:33:37: welche Optionen schließe ich dann aus und warum schliese ich die aus?

00:33:40: Das ist der Hauptpunkt eigentlich.

00:33:46: Bis heute, heute nicht mehr so schlimm aber immer wieder mal sozusagen verfolgt

00:33:49: Ja klar, weil du dich dann fragst das wäre wohl gewesen wenn.

00:33:52: Genau und fangen mit dem Wissen was jetzt noch kommt in der Geschichte sowieso.

00:33:57: Weil die Geschichte einfach leider am Ende kein Happy End hatte in dem Punkt.

00:34:01: wir sind dann nach ich glaube sechzehn oder achtzehn Monaten Bauzeit war der Betrieb dann sozusagen einsatzbereit.

00:34:10: Mitte des Jahres zwanzig zehn sind mir dort dann in die Produktion gegangen.

00:34:18: Eigentlich zwei Probleme.

00:34:19: Das eine war, dass die Branche in der Zeit ganz, ganz schwierig war.

00:34:24: also das Jahr... ...zwei Tausend Elf war in der Branche ist schlechteste Jahr seit Anfang.

00:34:28: eigentlich hatte zu tun mit Rohstoffentwicklungen von Därmen, die um Vierhundert Prozent gestiegen sind und also wirklich hohe Kostesteinbericht vielen Bereichen und uns dann eben halt auch so ist es erhandelt.

00:34:42: ich Du kannst nicht beim Handel anrufen und sage ich brauche jetzt mehr Geld nicht sagen natürlich zeige ich dir morgen mehr Geld funktioniert nicht Und wir dann natürlich auch einen gewissen Umsatz uns dazu holen mussten, der sehr knapp kalkuliert war.

00:34:56: Wenn die Preise dir wegrennen, dann lieferst du sogar unter deinen Kosten.

00:35:00: Kannst ihr aber gar nicht erlauben mit der Situation zu sagen, na wie beliefe ich dich eben nicht?

00:35:04: Und das zweite Problem war dass wir uns darauf verlassen hatten, dass gewisse Lippenbekenntnisse und Zusagen von alten Kunden eingehalten werden.

00:35:12: Das hat mich in vollem Maße stattgefunden weil die natürlich neue Lieferanten hatten, mit denen waren sie zufrieden.

00:35:20: und wenn du anderthalb Jahre vom Markt weg bist ist der Brand vergessen.

00:35:25: Auch wenn es klar ist, du bist nicht mehr am Markt deswegen.

00:35:27: aber nach einem eineinhalb Jahren zählt sozusagen die... Ist das Mitleid weg?

00:35:32: Und das hat dazu geführt dass es eben zahlenmäßig ganz schwierig war und wir im Jahr zwei tausend zwölf nochmal Geld gebraucht hätten.

00:35:43: Die Banken aber ihr Engagement nicht ausweiten wollten und das dann einfach nicht funktioniert hat leider.

00:35:52: Der Betrieb war zwar toll, aber es hat sich auch einiges drin bewegt, aber ist zu wenig unter dem Strich rausgekommen so dass wir im Jahr zwanzig zwölf gezogen waren Insolvenz anzumelden.

00:36:02: Und trotz nagelneuen Betriebs und da zu der Zeit war mein Bruder auch wieder mit Unternehmen.

00:36:09: Wir wollten es dann eigentlich uns sozusagen zu zweit auf die Beine stellen, weil mein Vater irgendwann mal ausgeschieden wäre.

00:36:19: Und da musste mein Bruder nicht in den Gang zum Amtsgericht gehen und das war ein bitterer Schritt.

00:36:25: Ja, das glaube ich.

00:36:26: Und dein Vater war dann nicht dabei?

00:36:29: Also er war noch im Unternehmerwesen nicht jetzt zur Abgabe.

00:36:32: Das ist ja ein symbolischer ... Das wäre für ihn so viel gewesen, das haben wir gemacht.

00:36:38: Dann hatten wir eigentlich noch die Hoffnung, dass man aus dem Insolvenzverfahren wieder rauskommen kann.

00:36:44: Aber der Insolvenzverwalter, den war glaube ich von Anfang an klar, dass es hier mehr um eine Abwicklung geht bzw wurde dann Teil des Unternehmens später verkauft und so endete dann dieses Kapitel und für mich war das natürlich vielelei Hinsicht also für uns alle war das ganz schlimm.

00:37:00: Für mich war's insofern noch sehr belastend weil eben mein Baby dann war was dann aufgegeben werden musste.

00:37:08: Ich hab's ja vorhin schon mal gesagt, dass mich immer so diffuse Verlustängste, die ich aber nicht richtig greifen konnte und begründen konnte begleitet haben.

00:37:16: Und da fing es jetzt an sich zu manifestieren.

00:37:18: Da fing es dann an, dass sie sich realisierten

00:37:20: ... Wie hat sich das für dich angefühlt?

00:37:34: Also woran hast du das gemerkt?

00:37:36: Ja, du hast diese Gedanken immer wieder im Kopf.

00:37:40: Wenn es in der Realität eintritt ist natürlich ein Gefühl der Machtlosigkeit.

00:37:46: Da kommen dann Gedanken, wie geht's weiter?

00:37:49: Wie überlebst du, obwohl ich zu dem Zeitpunkt Bestens hätte überleben können.

00:37:53: Aber Existenzängste sind

00:37:54: da einfach da ... Aber es sind dann Existenzengste da, die zu diesem Zeitpunkt bestimmt noch nicht so begründet waren aber einfach da waren und natürlich sind die auch wenn der Job wegfällt, wenn die Firma wegfährt und so sind, kommen solche Gedanken.

00:38:07: das ist denke ich normal.

00:38:08: Ja, auf jeden Fall.

00:38:10: Aber genau weil du sagst das da so rückblickend betrachtet hat es da auf jeden fall schon ordentlich reingekickt oder was sich gefestigt, deswegen hatte ich noch mal nachgefragt.

00:38:21: Genau, da kam natürlich auch dazu... Ich war wirklich twenty-four seven im Einsatz und immer am Telefon und das hat mich ausgefüllt und plötzlich hast du nichts mehr.

00:38:32: also plötzlich ist Ruhe sozusagen an allen Ecken und Enden und du gehst nicht mehr dahin und keiner ruft.

00:38:39: Also jetzt mal überschwitz gesagt, keiner ruft mehr an und die Aufgabe war weg.

00:38:43: Die Struktur war weg, die Aufgabeverweck kombiniert mit eben so gewissen Fragen und Ängsten wie geht es denn jetzt weiter?

00:38:52: Was muss ich dann jetzt tun?

00:38:52: was muss sich nicht tun ist einfach keine einfache Situation.

00:38:57: Und es würde mich auch interessieren wer hat denn so die Familie darauf reagiert?

00:39:01: auf die Insolvenz?

00:39:02: wird dein Papa das quasi irgendwie noch kommuniziert oder auch deine Mama?

00:39:07: Ja, also natürlich waren alle enttäuscht und in gewisser Weise geschockt.

00:39:12: Die Insolvenz kommt jetzt ja nicht wie ein Brandkont-Atock.

00:39:18: Die insolvenzt kündigt sich natürlich an zumindest für die, die im Unternehmen arbeiten als meine Mutter.

00:39:24: Die ist natürlich sozusagen vom Tagesgeschäft ein bisschen weiter weg gewesen.

00:39:27: oder meine Schwester, die kriegen dann plötzlich halt von uns mitgeteilt es läuft schlecht oder am Ende sogar noch geht gar nicht mehr.

00:39:33: Also für die trifft das auch wieder fast wie einen Schock Aber es wurde zu wenig verarbeitet, wenn du mich so fragst in der Familie.

00:39:40: Mein Vater war eben nicht der, der dann alle in den Arm genommen hat und gesagt hat oh ... wie schlimm und gescheit, sondern er hat's eigentlich stoisch hingenommen obwohl sie ihn innerlich zerrissen hat.

00:39:53: also das weiß ich dass ist ganz klar.

00:39:54: aber es war dann eben nicht so, dass das dann verarbeitert und bearbeitet wurde und das wäre gut gewesen.

00:40:02: Wie war die Stimmung so Zuhause?

00:40:07: Also, bei mir zu Hause mit meiner ... Zu dem Zeitpunkt dann Frau.

00:40:12: Weil wir in den Jahr zero zehn geheiratet hatten.

00:40:15: War's okay?

00:40:16: Wir hatten zu dem Zeitpunkt auch eine Tochter war schon geboren die zweite war sozusagen kurz davor auf die Welt zu kommen so dass wir schon noch vieles hatten was auch schön war und uns ging es auch finanziell gut sodass wir jetzt ordentlich weiter leben konnten.

00:40:34: Und meine Frau meinte dann ja Ich hatte ja, das muss ich vielleicht noch dazusagen, ... ... im Branden auch eine zweite Firma gekauft.

00:40:42: Wesentlich kleiner aus der gleichen Branche aber wesentlich kleiner die so nebenher quasi lief und gute Geschäfte gemacht hat.

00:40:51: Und ich hätte die Möglichkeit gehabt mich dort dann gleich sozusagen einzubringen... ...und es hat sie auch gesagt, dann kümmere dich dort und wir kriegen das hin und alles okay und scheitern oder Misserfolge gehören halt dazu.

00:41:05: Aber zu dem Zeitpunkt war ich nicht so weit.

00:41:06: Das war von ganz, also gefühlt von ganz oben nach ganz unten und damit will ich die gar nicht die Firma abwerten sondern das war ein anderes Geschäft andere andere Strukturen viel kleiner viel weniger Action weniger Spannung sozusagen.

00:41:21: und dazu war ich im Zeitpunkt noch gar nicht in der Lage weil ich erst mal verarbeiten musste was passiert ist Und dass musste ich relativ fühlt zumindest allein verarbeiten weil nicht viel nicht groß drüber gesprochen wurde Und jeder erst mal geguckt hat, wie geht's bei einem selber weiter oder?

00:41:38: Aber vor allem so strukturell finanziell.

00:41:40: Wie geht es quasi irgendwie weiter im Sinne von beruflich?

00:41:46: Genau, aber für mich ist eben viel mehr als nur ein Job.

00:41:52: Das hab ich schon beschrieben und für mich natürlich mittlerweile auch ... Du hast eine ganz andere Beziehung zu den Menschen, du hast Freundschaften aufgebaut, du hasst ein anderes Verantwortungsgefühl Und natürlich ist es eben auch schön, wenn du gebraucht wirst und wenn du auch entscheiden kannst.

00:42:10: Das wäre gelogen zu sagen das war jetzt nur eine Belastung oder so und es ist natürlich auch schön.

00:42:14: Es war ja auch ne Quelle von sehr viel ich würde behaupten wahrscheinlich sowas wie Anerkennung, Verantwortung tragen.

00:42:23: So seinen Beitrag leisten.

00:42:25: Genau genau und damit hatte ich eben dann zur derzeit zu kämpfen sodass sich nicht einfach in die zweite Firma gehen konnte.

00:42:34: Mit so ganz

00:42:35: neuer Energie hast du ja richtig viel Zeit für dieses zweite Firma, sondern du warst schon eher noch in der Trauer Arbeit

00:42:41: und dazu kam das in der Firma, in der zweiten Firma alles auch so geregelt war dass ich dort nicht gebraucht wurde weil es war nie das Ziel, dass ich die führen muss, sondern die sollte eigentlich

00:42:51: laufen auch ohne dich, weil du bist im anderen Geschäft.

00:42:53: Und somit

00:42:53: stand da keine Notwendigkeit und auch kein... Die haben sich's auch nicht sofort gewünscht, dass sie jetzt kommen.

00:42:58: sozusagen lief alles dort.

00:42:59: also es war ein bisschen Cocktail von verschiedenen Dingen die dazu geführt haben, dass ich erst mal zu Hause war und mich dann mit meiner Tochter mehr beschäftigen konnte.

00:43:08: Was toll ist, was auch nicht jeder so kann und darf.

00:43:12: Aber mir fehlt der Struktur, mir fehlt die Aufgabe, wir fehlten auch die Erfolgserlebnisse.

00:43:16: dieser Druck, diese Nervenkitzel ist zu viel gesagt.

00:43:19: aber wie du es im Job halt kassst, diese Spannung... Diese Dinge haben mir alle plötzlich gefehlt und es ist aus unfreiwillig gefehlet natürlich.

00:43:27: Ich habe mich nicht dafür entschieden zu sagen, ich brauche jetzt eine Auszeit, ich brauch einen Zerbettiker sondern das war einfach weg!

00:43:34: Und da fing ich dann eben an der Börser intensiver zu spekulieren.

00:43:38: Da sagst du schon was?

00:43:39: Das ist schon ein kleiner Teaser für die nächste Folge.

00:43:43: Super Überleitung Vielen Dank.

00:43:46: Ja, vielen Dank auf jeden Fall für die Zusammenfassung.

00:43:48: Ich fand es sehr spannend nochmal so zu hören wie sich das alles so entwickelt hat und finde ist auch jetzt viel besser nachvollziehbar warum es eben emotional zu einem Crash gekommen ist der erst mal noch kompensiert werden sollte aber dass dazu mehr in der nächsten Folge.

00:44:04: Also für euch wie immer, falls ihr jetzt denkt, ich glaube, ich kenne da jemanden, der bräuchte auch mal etwas Beratung oder ihr selber habt Fragen zu dem Thema Glücksspiel dann meldet euch gerne bei uns unter Null Achthundert Null Sieben Sieben Sechs Sechs Eins Eins.

00:44:20: Wir sind Montag bis Freitag zwischen zehn und sechzehn Uhr für euch erreichbar!

00:44:25: Ich verabschiede mich schon Mal und bin gespannt auf die nächste Folge.

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